Eröffnung des Innovationszentrums am 26. Januar 2011

Mit Knopdruck eröffnete Kultusminister Dr. Althusmann das an der Adolf-Kolping- Schule errichtete Innovationszentrum für Automatisierungs- und Kunststofftechnik. Mit diesem Zentrum steht den Kollegen und Schülern der Schule ein modernes Unterrichtszentrum zur Verfügung, das den Stand der Technik abbildet.


Im Innovationszentrum wird ein Werkstück vom Granulat bis zur Verpackung erstellt, bearbeitet und kommissioniert.

Auf dieser Abbildung sehen Sie links die Spritzgussmaschine, auf der unser Werkstück, eine Dose mit Deckel, hergestellt wird. Ein Entnahmegerät entnimmt Deckel und Dose und legt beide Teile in die im Vordergrund sichtbaren Schächte auf das Band ab. Direkt hinter der Spritzgussmaschine ist ein Laser angeordnet, mit dem die Werkstücke gekennzeichnet werden, so dass später der gesamt Werdegang der Werkstücke über eine Datenbank nachvollzogen werden kann.

Über die Förderstrecke gelangen die Werkstücke in den nachfolgenden Bearbeitungsraum.

Hier werden die Werkstücke auf insgesamt fünf Arbeitsstationen (siehe Beispielbild) bearbeitet und eingelagert bzw. in einen weiteren Raum zur Verpackung gefördert.

Im Raum 201.1 werden die auf den verschiedenen Stationen bearbeiteten Werkstücke gestapelt, zusätzlich wird ein Barcoe-Etikett ausgedruckt, das es erlaubt, über die Verknüpfung mit der Datenbank alle gewünschten Informationen zuzuordnen. Natürlich ist der Hauptgegenstand des Innovationszentrums nicht die Herstellung von Kunststoffbehältern, die Adolf-Kolping-Schule nutzt diese Fertigungsstrecke als Muster zum Erlernen der verschiedenen verbauten modernen Technologien.

Alle Bearbeitungsstationen sind vierfach vorhanden, so dass die Schüler in einer Lernumgebung jede Bearbeitungsaufgabe bearbeiten und optimieren können.

Die Fertigungsstrecke steht den Schülern hierzu virtualisiert auf den Rechnern zur Verfügung. Und nach Abschluss der Erarbeitung können die Schüler ihr Arbeitsergebnis in der Produktionsumgebung auf Funktionsfähigkeit überprüfen. Jeweils 16 Arbeitsplätze stehen im Raum für die speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und die Robotik zur Verfügung.