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Rückblick: Suchtpräventionswoche an der AKS

In der Woche vor den Herbstferien nahm die AKS an der Suchtpräventionswoche der Stadt Lohne teil. In der gesamten Woche, die federführend von Frau Andrea Marré organisiert wurde, gab es unterschiedliche Angebote in Schulenm, im Kino und Vorträge im Ludgeruswerk rund um das Thema Sucht und Drogen. So besichtigten die BVJ- Lernenden beispielsweise den Unfallwagen, der an der Toppstraße neben der HLA aufgebaut war.

Es handelt sich hierbei um ein echtes Unfallfahrzeug, das samt Inhalt von der Unfallstelle abtransportiert und der Verkehrswacht Vechta zur Verfügung gestellt wurde. Die Lernenden zeigten sich nachdenklich und bedrückt nach der Besichtigung des Autowracks, in dem sogar noch ein eingeklemmter Schuh hinter dem Fahrersitzt steckt. Bei dem Verkehrsunfall vor einigen Jahren saßen sechs Personen in dem Kleinwagen, der mit 107 km/h in einer 30er-Zone gegen einen Baum fuhr. Für vier der jungen Insassen kam jede Hilfe zu spät.

 

Parallel dazu, sahen sich die BEK-Lernenden ein Stück von Boris an, welches zusammen mit zwei Polizisten nachbesprochen wurde. Die Schüler konnten im Anschluss alle Fragen stellen, die ihnen einfielen. Vor allem Protagonist Boris, der das Stück alleine spielte und seine Sprechweise je nach Situation perfekt anpasste, sowie die Geschichte seines Cousins stießen auf Interesse bei den Schülerinnen und Schülern.

Im Anschluss daran war die Nachbarschule der AKS, die Realschule Meyerhofstraße eingeladen, sich ebenfalls das Stück von Boris in den Räumlichkeiten der AKS anzusehen. Die Zehntklässler der Realschule zeigten sich ebenfalls beeindruckt vom schauspielerischen Können des Alleinunterhalters, löcherten im Anschluss aber eher die anwesenden Polizisten Frank Soika (Dienststellenleiter Polizei Lohne) und Michael Reise (Hospitant im Bereich Suchtprävention der Polizei) mit Fragen zu deren Arbeitsalltag als Polizisten.

Am  Freitag (28.09.) war Frau Dr. Jaspert, Referentin der B.A.D.S., zu Gast in der AKS. Frau Dr. Jaspert ist Vorsitzende Richterin am OLG Oldenburg. Die studierte Rechtswissenschaftlerin ist seit 2007 in Oldenburg. Sie übernahm dieses Jahr den Vorsitz des 14. Zivilsenats – Schwerpunkt Familien- und Baurecht. Sie ist u.a. im BADS aktiv. Die BEK- und BVJ- Lernenden waren von der Richterin und ihrem Vortrag sehr fasziniert. Vor allem die BVJ-Schüler konnten es kaum glauben, dass wirklich eine echte Richterin vor ihnen stand. Frau Dr. Jaspert zeigte ein gutes menschliches Gespür und verstand es, den ihnen kleine „Geheimnisse“ zu entlocken und mit ihnen ganz frei über Drogen und Alkohol im Straßenverkehr zu sprechen. Besonders gut kam auch ihre beispielhafte Vortragsweise bei den Lernenden an, so ließ sie immer wieder auch konkrete Beispiele aus ihrem eigenen Privatleben mit einfließen. Auch die spezielle Situation der Sprachförderschüler/innen wurde von ihr immer wieder berücksichtigt.

Info: . „Der B.A.D.S. ist eine staatlich anerkannte und geförderte unabhängige gemeinnützige Vereinigung zur Ausschaltung des Alkohols und der Drogen im Straßenverkehr. Der BADS bemüht sich um die Aufklärung aller Verkehrsteilnehmer über die Gefährlichkeit des Alkohols und der Drogen im Straßenverkehr, durch Herausgabe und kostenlose Verteilung aufklärender Druckschriften sowie Herstellung und kostenlosen Verleih aufklärender Filme, durch aufklärende Vortragsveranstaltungen vor Rechtsreferendaren, Studenten, Jugendverbänden, in Volkshochschulen, Schulen, Fahrschulen, Betrieben, Strafanstalten, bei der Bundeswehr u.a.m.“ (https://www.bads.de/wir/unsere-aufgaben-und-ziele/).

Initiiert wurde die Teilnahme der AKS an der Aktionswoche von den Sozialpädagoginnen Marita Hüninghake und Sarah Wolke.