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"Projekt Keks 4.0" - BBSen erproben Industrie 4.0

Industrie 4.0 ist ein Schlagwort, das derzeit in aller Munde ist. Die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft erfordert ein Umdenken in der Art und Weise, wie zukünftig in Deutschland produziert und gearbeitet werden soll. Grundlage der Industrie 4.0 sind intelligente, digital vernetzte Systeme, die eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion ermöglichen, bei der Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte unmittelbar miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten.

Ein Prozess, der auch die Berufsbildenden Schulen vor neue Aufgaben und Herausforderungen stellt. Aus diesem Grund haben die AKS Lohne, die BBS Cloppenburg Technik, das BZGT Oldenburg, die BBS Lingen Technik und Gestaltung sowie die HLA Lohne eine Projektgruppe gebildet, um eine schulische Umsetzung von Industrie 4.0 zu entwerfen und erproben.

Ein erster Austausch der Beteiligten fand im Juni 2017 statt. Schnell hatte man eine Projektidee gefunden: Die dezentrale Herstellung und Vermarktung eines Produktes im Sinne einer praktischen Erprobung der Industrie 4.0. Auch die Art des Produktes war schnell gefunden: Da die BBS Technik Cloppenburg eine Ernährungsabteilung besitzt, einigte man sich darauf einen Keks (daher der Name Keks 4.0) herzustellen, der anschließend automatisiert verpackt werden soll. In weiteren Meetings der Projektgruppe wurden Rahmenbedingungen abgeklärt und die Produktidee verfeinert. Inzwischen ist folgende Aufgabenverteilung vorgesehen: Die BBS Technik Cloppenburg stellt die Kekse her, die AKS Lohne produziert die Keksbehälter aus Kunststoff, die BBS Lingen Technik und Gestaltung ist für die Herstellung des Dosendeckels aus Holz verantwortlich, das BZTG Oldenburg konzipiert die Datencloud inklusive der Schnittstellen und die HLA ist für einen Web-Shop und das Warenwirtschaftssystem verantwortlich.

In der vergangenen Woche (06.03.2018) fand das bereits vierte Treffen der Verantwortlichen der unterschiedlichen BBSen an der AKS Lohne statt. Für die AKS Lohne hat Klaus Ostendorf diesen Part übernommen. Als Ergebnis des arbeitsintensiven Tages steht nun fest, dass das Behältnis für die Kekse nach Möglichkeit im Spritzgießverfahren hergestellt werden soll, denn hierdurch könnte auch das Automatisierungslabor für die Zusammenführung der Komponenten genutzt werden.

Bevor nun weiter geplant werden kann, muss zunächst die genaue technische Umsetzung und vor allem die Finanzierung geklärt werden, denn je nach Komplexität des Behälters kostet das entsprechende Spritzgießwerkzeug zwischen 5.000 und 40.000 Euro. Daneben befasste sich die Projektgruppe mit den folgenden Schwerpunkten: Konzeption von WLAN-Sensoren mit IBM-Cloud durch das BZTG sowie dem Warenwirtschaftssystem Navison mit angeschlossenem Web-Shop durch die HLA.

Bis zum fertig verpackten Keksprodukt haben die Verantwortlichen noch einen weiten Weg vor sich, der Einstieg in das Themenfeld Industrie 4.0 ist aber schon einmal gemacht. Konkrete Umsetzungs- und Nutzungsideen für den Unterricht werden nach und nach verfeinert. Das nächste Treffen soll am 19. Juni in der HLA Lohne stattfinden.    

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